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Fortsetzung 8

Joe erbot sich auf dem Boden zu schlafen, damit ich mich im Bett ausruhen konnte. Doch dazu kam es nicht, denn die ganze Nacht, so schien mir, tat ich kein Auge zu. Viel zu sehr hatten mich die Ereignisse der letzten Zeit aufgewühlt und so lag lang still im Bett, dachte nach, ohne damit etwas zu erreichen.

Als ich die endlose Stille und Dunkelheit nicht mehr auszuhalten vermochte, schlug ich die Decke zurück und schlüpfte leise aus dem Bett. Mit einem raschen Blick vergewisserte ich mich, das Joe noch schlief und schlich dann geräuschlos zur Tür, die ich mit einem leisen Knarren öffnete. 

Ein leichter Luftzug wehte mir aus dem dunklen Gang entgegen. Verwundert trat ich aus dem Zimmer. Woher war er gekommen?

Das grünliche Licht, das unter der Tür am Ende des Flures hindurch schien, schürte mein Misstrauen noch und ließ mir zugleich einen Schauer über den Rücken laufen.Was war das für ein Licht? Was ging hier vor sich? 

Mit pochendem Herzen näherte ich mich der Tür, bereit herauszufinden, was sich dahinter verbarg.

Noch ein Schritt trennte mich von der Tür. Langsam näherte sich meine Hand der eisernen Klinke. Sie fühlte sich kühl und schwer an. Der grünliche Schein kroch noch immer bedrohlich und ausladend unter der Tür hervor. Ich atmete ein letztes Mal tief durch, schloss für einen kurzen Augenblick die Augen. Im nächsten Moment riss ich die Tür auf und trat entschlossen hindurch.

"Linn, du bist noch wach? Nun, was kann ich für dich tun? Hast du noch Hunger?"

Ich blickte in Sofias aufgeweckten, grauen Augen. Verwirrt schaute ich mich um. Offensichtlich befand ich mich in der Küche. Mein Blick wanderte über den kleinen Tisch, der Spüle und dem Ofen, die sich in dem kleinen Raum aneinander pressten, hin zu der alten Frau, die mich noch immer fragend, mit einer Teetasse in der Hand, anblickte. Doch ein grünes Licht oder gar dessen Quelle konnte ich nicht ausmachen.

"Oder möchtest du noch einen Tee, Liebes?"

Verwirrt schüttelte ich den Kopf. 

"Nein...nein danke, ich...ich", stotterte ich, als mein Blick auf eine mit Wasser gefüllte Karaffe fiel.

"Ich wollte nur ein Glas Wasser trinken"

19.11.10 16:25

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