Letztes Feedback

Meta





 

Fortsetzung 4

Während wir gedankenverloren umher wanderten sagte keiner von uns ein Wort. Doch gerade als ich ein Gespräch beginnen wollte, erkannte ich, was mir schon die ganze Zeit über merkwürdig vorgekommen war. Eigentlich kannte ich diese Gegend wie meine Westentasche,  doch gerade in den letzten Minuten ist es mehrmals vorgekommen, das ich den Weg einfach nicht wiedererkannte, plötzlich war es als seien es völlig neue Straßen auf denen wir entlangliefen,ehe sie sich wieder in in die alten zurückverwandelten.

Verwirrt schaute ich zu Joe auf. In seinem Gesicht fand ich keinerlei Anzeichen dafür, dass ihm etwas derartiges aufgefallen war, daher beschloss ich nachzufragen.

"Hey Joe, kommt dir nicht auch etwas hier irgendwie seltsam vor?"

Doch er schüttelte nur verdutzt den Kopf.

"Nein, nicht das ich wüsste. Wieso? Ist dir was aufgefallen oder wie?", "oder spinnt meine Kleine nur wieder rum?" fügte er grinsend hinzu.

Daraufhin versetzte ich ihm einen spielerischen Schlag gegen die Schulter,ehe ich wieder ernst wurde.

"Nein ehrlich. Mir kam es gerade die ganze Zeit über so vor, als hätten sich die Straßen seit meinem letzten Spaziergang hierher komplett verändert. Doch dann waren sie plötzlich wieder normal, bis ich sie wieder nicht erkennen konnte. So geht es heute schon den ganzen Tag. Ist dir das denn echt nicht aufgefallen?", erklärte ich und sah wie Joe die Stirn runzelte

"Also ehrlich gesagt: nein. Hier ist doch alles wie immer. Da bin ich mir hundertprozentig sicher. Alles ist voll normal."

Mich überkam eine Eiseskälte. In meinem Kopf rasten die Gedanken. Wie konnte das nur sein? Was war hier bloß los?

3.9.10 15:59, kommentieren

Werbung


Fortsetzung 3

 

Zuerst blieb ich wie erstarrt stehen, erst als seine unbekümmerte, humorvolle Stimme ein weiteres Mal zu mir durchdrang, gelang es mir mich zu rühren.

"Begrüßt man so seinen besten Freund?", neckte er mit schelmischem Grinsen. Daraufhin eilte ich förmlich auf ihn zu, schlang die Arme um seinen Hals und begann vor Erleichterung zu lachen, während mir aber gleichzeitig erneut die Tränen kamen. "Du Trottel, du Idiot, wie konntest du nur? Warum bist du mir gefolgt?",schluchzte ich an seiner Brust, obwohl ich mich noch nie so gefreut hatte ihn zu sehen.

Ich hörte Joe leise kichern. " Wie du willst, dann gehe ich halt wieder.",scherzte er und strich mir tröstend über den Rücken.

"Wage es nicht Freundchen, du bleibst schön hier!",gab ich ebenfalls munter zurück, löste mich langsam von ihm und sank mit einem Seufzer ins Gras . Er ließ sich neben mir nieder und ich fragte ihn, ernster diesmal:"Joe, sag mal warum bist mir gefolgt? Das wird mächtigen Ärger geben, das weißt du doch."

"Gegenfrage: Warum bist du überhaupt abgehauen? Ich wusste zwar nicht warum, doch was immer es war, ich dachte du würdest meine Hilfe gebrauchen können und so bin ich dir nachgeschlichen."

Ich ließ meinen Kopf an seine Schulter sinken und erzählte ihm von meine Traum und dem Drang weit fort kommen zu müssen. Als ich geendet hatte sah ich tiefe Sorgenfalten auf seiner Stirn.

"Das klingt gar nicht gut. Echt nicht. Wo gedenkst du denn überhaupt hinzugehen? Wie stellst du dir das bloß vor?", wollte er besorgt wissen. "Und warum hast du mich nicht geweckt? Ich wäre doch mitgekommen."

Geistesabwesend rupfte ich ein paar Grasbüschel heraus und antwortete:" Ich weiß das klingt seltsam und ich habe ehrlich gesagt auch keinen blassen Schimmer was ich jetzt tun soll. Doch eines steht fest: zurück kann ich nicht mehr. Und ich würde es verstehen, wenn du nicht mit mir kommen willst, deshalb habe ich dir auch nichts gesagt. Ich wollte dich nicht in die ganze Sache mitreinziehen."

Doch er stand auf, nahm meine Hand und zog mich hoch.

"Soll das ein Scherz sein? Ich begleite dich bis ans Ende der Welt, wenn es sein muss. Und ich verspreche dir, wir finden heraus was hier los ist."

24.8.10 17:29, kommentieren

Fortsetzung 2

Am nächsten Morgen erwachte ich mit steifem Nacken und schmerzendem Rücken. Ich blinzelte ein paar mal ehe ich mit einem Schaudern begriff dass ich nicht in meinem Bett lag. Was war nur geschehen? Ein leiser Seufzer entfuhr mir, ich schloss erneut die Augen begann meine Schläfen zu massieren. Dann war mir als durchzucke mich ein Blitz. Mir fiel alles wieder ein. Ich hatte einen schlimmen Alptraum gehabt und bin dann geflohen. Doch vor was? Vor dem Internat? Vor den Lehrern dort? Meinen Mitbewohnern? Eine Leere breitete sich in mir aus, mir wurde kalt und ich begann erbärmlich zu zittern. Die Krallen der Verzweiflung langten nach mir und die schwarze Dunkelheit von Unsicherheit überkam mich, der für gewöhnlich nur Joe Einhalt gebieten vermochte,wenn ich, wie so oft, hinabgezogen werde in die finsteren Abgründe der Verzweiflung. Doch er war nicht da. Niemand war da, ich war auf mich allein gestellt. Bei dieser schrecklichen Erkenntnis spürte ich heiße Tränen meine Wangen hinab laufen. Natürlich wusste ich, dass ich ohne ihn nicht leben konnte. Er allein holt mich aus meiner schaurigen Welt, die sich seit ich im Internat bin, um mich errichtet hat. Ich hatte mein Leben einfach nicht im Griff, war oft unsicher, in mich gekehrt und verzweifelt, saß stundenlang auf meinem Bett und fühlte ich abgeschnitten von der realen, und gefangen in einer fremden, scheußlichen,grauen Welt.Doch Joe half mir immer, das hatte er stets getan, er half mir mein Leben zu leben und nun musste ich ohne ihn zurechtkommen. Schluchzend erhob ich mich, griff nach meinem Rucksack und wandte mich dem Weg zu. Plötzlich erstarrte ich. Keine 3 Meter von mir entfernt lag eine Person mit dem Rücken zu mir im Gras und rührte sich nicht. Meine Gedanken rasten, mein Herzschlag beschleunigte sich. War das mein Verfolger von letzter Nacht? Oder eine Leiche? Ich war mir nicht sicher und so beschloss ich so schnell wie möglich zu verschwinden. Doch als ich den ersten Schritt wagte, ertönte eine Stimme aus der Richtung und ließ mich unwillkürlich zusammen zucken."Wo wollen wir denn jetzt wieder hin, junge Dame?" Ich erschrak und schickte mich an die Flucht zu ergreifen, als ich im letzten Augenblick die Stimme wiedererkannte.
"Joe!"


1 Kommentar 20.8.10 15:54, kommentieren

Fortsetzung

Mit meinem Rucksack auf dem Rücken schlich ich hastig die leise knarzende Treppe hinunter. Unten erwog ich es meinen besten Freund Joe aufzuwecken und mitzunehmen, entschied mich aber schließlich doch dagegen. Warum sollte ich einen Menschen der mir so viel bedeutete in solche Schwierigkeiten hineinreiten? Ich machte auf dem Absatz kehrt und stürzte zur Tür hinaus in die Finsternis. Mein Herz raste, in meinem Kopf wirbelten die Gedanken umher, als ich einmal tief durchatmete und dann in die Nacht hinaus rannte. Es ging leicht bergauf und die Bäume flogen nur so an mir vorbei als ich mit aller Kraft versuchte so viel Abstand zwischen mich und das Internat zu bringen wie nur irgend möglich. Erneut bemerkte ich wie mir die Angst Tränen in die Augen trieb und mich dazu brachte mein Tempo noch zu erhöhen. Ich lief einfach immer weiter, war mir nicht sicher wohin oder warum. Immer wieder hatte ich das seltsame Gefühl verfolgt zu werden, doch wenn ich mich umschaute entdeckte ich nichts als Dunkelheit und Stille die gelegentlich von einem Vogel zerrissen wurde. Nach einiger Zeit, ich wusste nicht wie lange ich nun schon unterwegs war, begann meine Lunge zu schmerzen, meine Füße drohten zu versagen und der Rucksack schien immer schwerer zu werden, doch ich beachtete es gar nicht sondern hetzte weiter. Schließlich bog ich in eine winzige, verlassene Landstraße ein und nach ein paar Metern verschwamm alles vor meinen Augen, in meinem Kopf entstand eine dumpfe leere und meine knie gaben unter mir nach. Ich stürzte benommen auf den schmalen Pfad, schleppte mich mit letzter Kraft in eine kleine Kuhle im Gebüsch am Wegesrand, wo ich vom Schlaf übermannt wurde.

14.8.10 12:35, kommentieren

Meine Geschichte

Spät in der Nacht fuhr ich aus dem Schlaf hoch und ließ die schaurige Erkenntnis langsam in mein Hirn sickern: Ich musste hier weg! Mir war klar ich hatte etwas furchtbares geträumt, doch was genau es war vermochte ich nicht zu sagen. In meinem Kopf dröhnte es. Alles drehte sich und mir wurde schlecht. Doch so unglaublich es auch klingen mag, eine Stimme in meinem Unterbewusstsein drängte mich sofort aufzuspringen und diesem Internat, das ich mein Leben lang mein Zuhause genannt hatte, den Rücken zu kehren, fort, weit fort zu laufen und sich nie mehr umzublicken. mir ist ebenfalls bewusst, dass jeder andere sich einfach wieder in sein Bett gekuschelt und weiter geschlafen hätte, doch diese Stimme drängte ohne auch nur ein Wort zu verlieren immer eindringlicher und so stand ich schweißgebadet auf, packte gehetzt meine wichtigsten Habseligkeiten zusammen und versuchte mein Herzschlag unter Kontrolle zu bringen, aber es wollte mir einfach nicht gelingen. Ich hatte das Gefühl es würde mir gleich meine Brust sprengen. Angstschweiß stand mir auf der Stirn und heiße Tränen rannen mir über die Wangen. Rasch machte ich die Zimmertür auf und schlich aus dem Raum ohne auch nur einen klaren Gedanken fassen zu können warum ich dies überhaupt tat.

13.8.10 15:42, kommentieren

Hey leute! in diesem blog schreibe ich meine eigene geschichte und diese wird mit jedem eintrag ein wenig weitergeführt. so könnt ihr euch nach jedem besuch auf meiner seite gleich aufs nächste mal freuen. spaß, spannung und vorfreude garantiert!!! emotion

 

emotion

13.8.10 15:20, kommentieren